Schafft alternative Freiräume!
Zum Beispiel Medien....
Aktueller Anlass für diesen Aufruf ist das Ende der Datenschleuder in ihrer jetzigen Form.
Nach 5 Jahren und 66 Ausgaben wird das Projekt Datenschleuder mit dieser Ausgabe eingestellt.
Hintergrund ist, dass die aktuelle Arbeit nicht mehr dem Selbstverständnis der Personen entspricht, die zuletzt aktiv an dem Projekt mitgewirkt haben: Es gibt kein aktives („funktionierendes“) Redaktionskollektiv mehr und die Arbeit hängt zu sehr an der Initiative von Einzelpersonen. Das entspricht nicht dem Selbstverständnis, mit dem das Projekt angetreten war: Wir wollten linker Politik und Kultur, die sich unkommerziell, solidarisch und von unten organisiert ein kollektives Forum und eine kollektive Ausdrucksform schaffen.
Das ist uns über weite Strecken ganz gut gelungen, wie wir finden. Es gab Hochs und Tiefs, tolle Redaktionskollektive, spannende Diskussionen über Artikel, super Soli-Aktionen und -Partys, um den Druck zu finanzieren, aber auch schwierige Zeiten wie personelle und finanzielle Engpässe, zuviel Arbeit und Belastung oder den absoluten Tiefpunkt, als unser Redaktionskollektivist André verstorben ist -Wir werden dich nicht vergessen! In unseren Herzen und Kämpfen lebst du weiter!
Jetzt ist der Punkt erreicht, an dem wir die Arbeit, die über weite Strecken viel Spaß gemacht hat, so nicht mehr weiter tragen und das in der jetzigen Form von uns auch nicht mehr gewollt ist.
Zeit einen Schlussstrich zu ziehen und sich zu besinnen, was für Möglichkeiten bestehen, aktiv zu bleiben. Und an welcher Stelle es Sinn macht, sich weiterhin zu organisieren.
Fest steht, dass die Notwendigkeit alternative Medien und Berichterstattung aufzubauen, aktueller denn je ist. Denn eine Gesellschaft, die frei ist von Ausbeutung, der Zerstörung unserer Lebensgrundlagen und die sich gerecht, solidarisch und frei organisiert, ist notwendiger denn je.
Zum Abschluss laden wir zur gemeinsamen Feierei ein: Am 18. September steigt die Untergangsparty. Unter dem Motto „Schiffbruch“ (Die Ratten verlassen das sinkende Schiff...) feiern wir im Trillke-Gut die letzten fünf Jahre ehrenamtlicher, unkommerzieller und alternativer Berichterstattung von links und von unten. Wer sich zum Motto Schiffbruch verkleidet, bekommt freien Eintritt! Mögliche Erlöse werden wir an linke Projekte in Hildesheim spenden...
In diesem Sinne: Get organized und macht was! Zum Beispiel Medien...
Danke an alle, die in irgendeiner Form mitgewirkt und uns unterstützt haben.
Zum Beispiel Medien....
Aktueller Anlass für diesen Aufruf ist das Ende der Datenschleuder in ihrer jetzigen Form.
Nach 5 Jahren und 66 Ausgaben wird das Projekt Datenschleuder mit dieser Ausgabe eingestellt.
Hintergrund ist, dass die aktuelle Arbeit nicht mehr dem Selbstverständnis der Personen entspricht, die zuletzt aktiv an dem Projekt mitgewirkt haben: Es gibt kein aktives („funktionierendes“) Redaktionskollektiv mehr und die Arbeit hängt zu sehr an der Initiative von Einzelpersonen. Das entspricht nicht dem Selbstverständnis, mit dem das Projekt angetreten war: Wir wollten linker Politik und Kultur, die sich unkommerziell, solidarisch und von unten organisiert ein kollektives Forum und eine kollektive Ausdrucksform schaffen.
Das ist uns über weite Strecken ganz gut gelungen, wie wir finden. Es gab Hochs und Tiefs, tolle Redaktionskollektive, spannende Diskussionen über Artikel, super Soli-Aktionen und -Partys, um den Druck zu finanzieren, aber auch schwierige Zeiten wie personelle und finanzielle Engpässe, zuviel Arbeit und Belastung oder den absoluten Tiefpunkt, als unser Redaktionskollektivist André verstorben ist -Wir werden dich nicht vergessen! In unseren Herzen und Kämpfen lebst du weiter!
Jetzt ist der Punkt erreicht, an dem wir die Arbeit, die über weite Strecken viel Spaß gemacht hat, so nicht mehr weiter tragen und das in der jetzigen Form von uns auch nicht mehr gewollt ist.
Zeit einen Schlussstrich zu ziehen und sich zu besinnen, was für Möglichkeiten bestehen, aktiv zu bleiben. Und an welcher Stelle es Sinn macht, sich weiterhin zu organisieren.
Fest steht, dass die Notwendigkeit alternative Medien und Berichterstattung aufzubauen, aktueller denn je ist. Denn eine Gesellschaft, die frei ist von Ausbeutung, der Zerstörung unserer Lebensgrundlagen und die sich gerecht, solidarisch und frei organisiert, ist notwendiger denn je.
Zum Abschluss laden wir zur gemeinsamen Feierei ein: Am 18. September steigt die Untergangsparty. Unter dem Motto „Schiffbruch“ (Die Ratten verlassen das sinkende Schiff...) feiern wir im Trillke-Gut die letzten fünf Jahre ehrenamtlicher, unkommerzieller und alternativer Berichterstattung von links und von unten. Wer sich zum Motto Schiffbruch verkleidet, bekommt freien Eintritt! Mögliche Erlöse werden wir an linke Projekte in Hildesheim spenden...
In diesem Sinne: Get organized und macht was! Zum Beispiel Medien...
Danke an alle, die in irgendeiner Form mitgewirkt und uns unterstützt haben.
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